Unsere Angebote

Nachruf: Prof. Dr. Ulrich Becker ist am 27.06.2026 im Alter von 95 Jahren verstorben

Ulrich Becker hat über mehr als fünfzig Jahre – als Universitätsprofessor für Ev. Theologie und Religionspädagogik an der Leibniz Universität Hannover von 1964 bis zu seiner Emeritierung 1996 – die Ausbildung von Generationen von Religionslehrer*innen maßgeblich geprägt und sich hochschulpolitisch als Studienreformer und Dekan engagiert. Einen Anstoß zu seinem Rückzug aus der Lehre mit 83 Jahren gab ein Student, der Grüße von seiner Oma übermittelte. Sie hatte bei Ulrich Becker studiert.


Ulrich Becker ist in einem Pfarrhaus aufgewachsen, in dem er die Konflikte zwischen der Bekennenden Kirche und dem NS-Regime hautnah miterlebte. Dieser Hintergrund – mit der Vorliebe des Vaters für die Theologie Karl Barths – zieht seine Linien aus zur immer neuen Beschäftigung mit Dietrich Bonhoeffer und seinen Grundsätzen von der Erfahrung als Ursprung der Erkenntnis und der Verantwortungsbereitschaft als Ursprung der Tat.

Nach dem Ersten Theologischen Examen hatte Ulrich Becker 1955 eine Assistentenstelle am Seminar für die Geschichte des Urchristentum an den Universität in Erlangen inne ...

Summertime

Die Melodie ist etwa 100 Jahre alt; für die Komposition der Melodie wurde George Gershwin von einem ukrainischen Wiegenlied inspiriert. Mit dem Text von Ira Gershwin und DuBose Heyward wurde Summertime als Arie in der sozialkritischen Volksoper Porgy and Bess uraufgeführt – nicht von Anfang an mit großem Erfolg, der stellte sich später ein. Es folgten in den letzten Jahrzehnten unzählige Interpretationen sowie Liedverwandtschaften, von namhaften Interpreten wie Billie Holiday, Louis Armstrong, Ella Fitzgerald, Janis Joplin und etlichen anderen.

„Summertime, and the living is easy“ – ein Slogan, der für viele von uns gerade dran ist, aber auch gehaltvoll sein kann. In der musikalischen Mixtur von Jazz und Klassik, Soul und Pop greift die Jazz-Arie wiegenliedartig die Hoffnung auf Frieden auf; ein musikalisches Symbol zwischen Leichtigkeit und schwerwiegender Zuversicht. 

Für Interessierte ist übrigens mehr zu hören in Rainer Kunz‘ Musikpodcast Interpretationssachen (ardsounds) und an vielen weiteren Orten.

Wir vom RPI wünschen Ihnen eine leichte, klang- und friedvolle Sommerzeit!

Ihre Silke Leonhard

Kultusministerin Hamburg: „Wir setzen damit bundesweit ein wegweisendes Zeichen für Dialog, Kooperation und moderne religiöse Bildung“

Ab dem Schuljahr 2026/2027 wird an den allgemeinbildenden Schulen in Niedersachsen schrittweise das neue Fach „Christliche Religion“ eingeführt. Erstmals verantworten damit die evangelischen (Landes-)Kirchen und die katholischen (Erz-)Bistümer in Niedersachsen ihren Religionsunterricht gemeinsam in einem einheitlichen Unterrichtsfach. Mit den heute vorgestellten Kerncurricula setzt Niedersachsen bundesweit neue Maßstäbe für einen zeitgemäßen, ökumenisch getragenen Religionsunterricht in einer pluralen Gesellschaft.

Das neue Fach ersetzt sukzessive die bisher getrennten Unterrichtsfächer Evangelische Religion und Katholische Religion. Es ist bekenntnisgebundener Religionsunterricht im Sinne des Artikels 7 Absatz 3 des Grundgesetzes. Grundlage des Unterrichts bleiben die biblischen Quellen, christliche Traditionen und grundlegende Überzeugungen sowie Fragen nach Verantwortung, Nächstenliebe und Menschenwürde. Gleichzeitig orientiert sich das Fach durchgehend an den Lebensfragen und den Erfahrungen junger Menschen und an der religiösen und weltanschaulichen Vielfalt in Schule und Gesellschaft und eröffnet damit neue Räume für Dialog, Perspektivwechsel und Verständigung in einer vielfältigen Gesellschaft. Neu ist die gemeinsame Verantwortung von Land, evangelischen Kirchen und katholischen Bistümern für Inhalte, Organisation und Curriculum des Faches. Für die Primarstufe und den Sekundarbereich I aller Schulformen wurden Kerncurricula entwickelt...

Auf der Website www.christlicher-religionsunterricht.de finden sich FAQ für Eltern und alle Interessierten sowie die KCs und Fachinformationen für Lehrkräfte etc.
 

Service: Link zu den neuen Kerncurricula

Neun neue Konfi-Pädagoginnen starten in die Praxis - mit Herz, Haltung und Handwerkszeug

Langzeitfortbildung am RPI Loccum erfolgreich abgeschlossen
Neun Frauen, ein gemeinsames Ziel: Jugendliche auf ihrem Weg durch die Konfi-Zeit begleiten. Ende Juni haben die Absolventinnen der Langzeitfortbildung zur Konfi-Pädagogin am Religionspädagogischen Institut (RPI) Loccum ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Künftig übernehmen sie in ihren Kirchenkreisen eigenverantwortlich Konfi-Arbeit und leiten Konfi-Unterricht – insbesondere in Vakanz- und Vertretungssituationen.
Die Fortbildung, die im September 2025 begann, wurde von Dozent für Konfirmand*innen-Arbeit Karsten Damm-Wagenitz geleitet. Sie richtete sich gezielt an Menschen mit pädagogischer Qualifikation und kirchlicher Erfahrung. Aufgrund des großen Interesses war die Zahl der Plätze begrenzt und wurde über ein Auswahlverfahren vergeben.

Lernen für die Praxis
Wie viel Theologie braucht es? Welche Themen sind für die Arbeit mit Jugendlichen besonders wichtig? Und wie lässt sich all das so vermitteln, dass es in der Praxis trägt? Diese Fragen standen am Anfang der Konzeption der Fortbildung.
„Die große Herausforderung war zunächst, herauszufinden, was die Zielgruppe wirklich braucht“, sagt Karsten Damm-Wagenitz. „Uns war wichtig, theologisches Grundwissen und religionspädagogische Methoden eng mit der Praxis zu verbinden.“...

Foto: Karsten Damm-Wagenitz, Text / Interviews: Bianca Reineke

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Julia Willie Hamburg: Der Wert religiöser Bildung in der demokratischen Gesellschaft

Zur Bedeutung des Religions- und Ethikunterrichts in Niedersachsen

Wertebildung als gesellschaftliche Aufgabe

Eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft braucht Bürger*innen, die miteinander Grundwerte teilen und gleichzeitig in der Lage sind, tolerant und konstruktiv mit vielfältigen Werteorientierungen und Lebensstilen umzugehen. Dafür bedarf es einer Werte-Bildung in der Gesellschaft, deren Ort unter anderem die Schule ist. Was den gesellschaftlichen Konsens ausmachen soll, beschreibt das Niedersächsische Schulgesetz in § 2. Demzufolge sollen dafür das Christentum, der europäische Humanismus sowie die Ideen der liberalen, demokratischen und sozialen Freiheitsbewegungen die Grundlage bilden. Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und die Niedersächsische Verfassung stecken den Rahmen der Wertvorstellungen ab, den Schule zu vermitteln hat: Konkret nennt das Schulgesetz die Grundrechte, die staatsbürgerliche Verantwortung und die demokratische Gestaltung der Gesellschaft, die sich u.a. im Handeln nach ethischen Grundsätzen, in der Anerkennung religiöser und kultureller Werte, in Gerechtigkeit, Solidarität und Toleranz, Gleichberechtigung, Verständigung, Verantwortung für die Erhaltung der Umwelt und einem vernunftgemäßen Umgang mit Konflikten realisiert... 
 

zum gesamten Artikel (Loccumer Pelikan 2/2026)

Mit Kompetenz und Haltung

42 Lehrkräfte schließen ökumenische Weiterbildung für Religionsunterricht ab

Im Juni gingen die zweijährigen ökumenischen Weiterbildungen des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung zu Ende, mit denen Lehrkräfte in Grundschulen sowie im Sekundarbereich I weiterführender Schulen für die Fächer Evangelische und Katholische Religion weiterqualifiziert wurden. Mit dem erfolgreichen Abschluss haben die Teilnehmenden ein Zertifikat für das Unterrichten der Fächer Evangelische bzw. Katholische Religion und künftig Christliche Religion erworben. 25 Grundschullehrkräfte und 17 Lehrkräfte für den Sekundarbereich I haben die Weiterbildung abgeschlossen – und das neben dem normalen Schulalltag. Am 3. Juni wurden sie von Oberlandeskirchenrätin Dr. Kerstin Gäfgen-Track und Weihbischof Johannes Wübbe in einem gemeinsamen Gottesdienst offiziell als Religionslehrkräfte entsendet. Feierlich und verdient.

Was steckte dahinter?

Acht dreitägige Präsenzmodule, Online-Einheiten davor und danach, Pflichtlektüre vor jedem Modul, schriftliche Anwendungsaufgaben, Unterrichtspraxis und Gruppenreflexion. All das parallel zum regulären Job. Um eine solche Weiterbildung erfolgreich abzuschließen, braucht es viel Eigenmotivation. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden sind eindeutig: anstrengend, ja, aber auch wirklich wertvoll. Die Lehrkräfte haben nicht nur theologisches Wissen vertieft, sondern auch zahlreiche religionspädagogische Methoden kennengelernt und im eigenen Unterricht erprobt.

Religion ist nicht nur Malen und Singen

Das war der erste große Lernmoment für viele. Theologie ist eine Geisteswissenschaft, komplex, anspruchsvoll und manchmal einschüchternd. Eine Teilnehmerin brachte es auf den Punkt: „Am Anfang war ich total überfordert. Heute kannst du mir jedes Thema vorlegen und ich mache das im Unterricht. Ich habe so viel dazugelernt und so viel Handwerkszeug für die Umsetzung an die Hand bekommen, da schreckt mich kein Thema mehr.“...

zum ganzen Artikel

Landeskirche Hannovers trauert um Christiane Kürschner

Du stellst meine Füße auf weiten Raum

Psalm 31,9

Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers und das Religionspädagogische Institut Loccum trauern um Christiane Kürschner, die am 9. April 2026 im Alter von 76 Jahren verstorben ist. 

1988 hat Christiane Kürschner auf einer neu geschaffenen Projektstelle an der Marktkirche in Hannover als Kirchenpädagogin begonnen. Dieses Arbeitsfeld gab es vorher nicht, nur erste museumspädagogische Ansätze in Nürnberg. Sie hat dieses Arbeitsfeld aufgebaut und über 25 Jahre in unterschiedlichen Stellenkonstellationen, zuletzt als Dozentin am RPI, kontinuierlich weiterentwickelt. Ihre Tätigkeit hat Christiane Kürschner nicht auf die Hannoversche Landeskirche beschränkt, sondern war bundesweit engagiert, bestens auch ökumenisch und schließlich international vernetzt. Der erste Arbeitsbogen für Schüler*innen wurde rund 33.000-mal gedruckt. Kirchenräume waren für Christiane Kürschner nicht nur architektonische Räume und Räume mit Geschichte, sondern sinnlicher und damit ganzheitlicher Ausdruck des Glaubens. Sie hat sie als Orte zum Leben vor Gott und mit Gott verstanden und dies anschaulich insbesondere an junge Menschen vermittelt.

Christiane Kürschners Liebe zu Kirchenräumen, zu Kunst und Musik wurden durch ihr Elternhaus in Dresden und durch die vielen Kirchen und Kunstwerke dieser Stadt geweckt ...

Schulseelsorge zwischen Krisen und Leistungsdruck

Pastor Arnim Hermsmeyer über die wachsende Bedeutung der Schulseelsorge

Immer mehr jüngere Lehrkräfte und Mitarbeitende aus Grundschulen interessieren sich für die Ausbildung zur Schulseelsorgeperson in der Landeskirche Hannovers. Pastor Arnim Hermsmeyer erklärt, warum Schulen gezielt nach Schulseelsorgenden fragen – und weshalb Zuhören oft wichtiger ist als schnelle Lösungen.

Schule als Spiegel der Gesellschaft

Schule ist mehr als ein Ort zum Lernen. Sie ist ein Spiegel der Gesellschaft und zugleich ein Blick in die Zukunft, beschreibt Arnim Hermsmeyer. „In Schulen sehen wir oft schon heute, was die Gesellschaft in zehn oder fünfzehn Jahren beschäftigt“, sagt er. Als Schulpastor begleitet er Kinder, Jugendliche und Lehrkräfte in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Zudem ist er am RPI Loccum tätig, wo er als systemischer Supervisor Religionslehrkräfte zu Schulseelsorger*innen ausbildet. Aus den Gesprächen mit den Kolleg*innen, aber auch aus der eigenen Arbeit an der Schule weiß er: „Ein großer Teil der Schülerinnen und Schüler ist belastet.“ Die Tendenz sei steigend.

Wenn Orientierung fehlt und Krisen den Alltag prägen

Die Themen in den Gesprächen sind vielfältig. Klassische Anlässe wie Tod und Trauer gehören weiterhin dazu. Gleichzeitig spielen Fragen der Orientierung und Persönlichkeitsentwicklung eine große Rolle. „Im schulischen Kontext geht es oft um das Thema Scheitern und Scham“, sagt Arnim Hermsmeyer. Dazu gehört ebenfalls die Frage nach dem Ziel, danach, was passieren könnte und was jemand bereit ist, dafür zu tun. Hinzu kommen immer wieder belastende Situationen in Familien oder im Freundeskreis.

Auch gesellschaftliche Krisen hinterlassen bei jungen Menschen Spuren...

Text: Franziska Weiß

zum gesamten Artikel auf ekd.de

Zwischen Flügeln und Wurzeln

Landeskirche setzt beim Landesschülerrat Impulse für mentale Gesundheit

Viele Jugendliche stehen unter schulischem und anderem Druck. Beim Aktionstag des Landesschülerrats stand deshalb das Thema mentale Gesundheit im Mittelpunkt. Ein Team der Landeskirche führte an seinem Infostand viele gute Gespräche – ein besonderer Anziehungspunkt war der „Selfie-Engel“.

Mehr als 470 Schülervertreterinnen und -vertreter aus ganz Niedersachsen machten sich am Montag auf den Weg nach Hannover, um am landesweiten Aktionstag des Landesschülerrats teilzunehmen – trotz der Erschwernisse durch den Streik im öffentlichen Nahverkehr. Unter dem Leitwort „mental health“ standen Mitarbeitende der Landeskirche Hannovers auf dem „Markt der Möglichkeiten“ als Ansprechpersonen für die Themen und Sorgen junger Menschen zur Verfügung...

Text und Foto: Bianca Reineke, Öffentlichkeitsarbeit RPI

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Zackiger Start im Klassenzimmer - Vikarin über ihre ersten Wochen in der Schule

Vier Fragen an Laura Schwier aus der Landeskirche Schaumburg-Lippe über die Schulphase im Vikariat

Im Rahmen der Vikariatsausbildung gehen die Vikar*innen der Konföderation mehrere Wochen an eine Schule und unterrichten dort Religion. Die Schulphase bietet die Möglichkeit, Unterricht praktisch zu gestalten und pädagogische Erfahrungen zu sammeln – Erfahrungen, die später auch in der Arbeit in der Gemeinde wertvoll sind. Vikarin Laura Schwier, die gemeinsam mit ihren Kolleg*innen im RPI Loccum auf diese wichtige Phase religionspädagogisch und didaktisch vorbereitet wird, freut sich auf ihre Zeit in der Grundschule.

Von der Kanzel ins Klassenzimmer: Was reizt Sie an der Schulphase Ihres Vikariats?

Laura Schwier: Die Schulphase ist für mich eine spannende Gelegenheit, Schule einmal aus einer ganz neuen Perspektive zu erleben. Als Schülerin kenne ich den Alltag im Klassenzimmer, und auch in meinem FSJ saß ich täglich als Hausaufgabenhilfe in der Geflüchtetenhilfe auf der Schulbank...

Interview und Foto: Bianca Reineke, Öffentlichkeitsarbeit RPI

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Liebe Religionslehrkräfte!

Die hohe Nachfrage nach Fortbildungen und Informationsveranstaltungen zum Christlichen Religionsunterricht noch vor dem Start an den Schulen zeigt Ihr hohes Interesse! Das freut alle Beteiligten an dem neuen Fach sehr! Doch wir als RPI können nicht allein allen Bedürfnissen nach Präsenz-Fortbildungen nachkommen. Die Aufgabe der Implementierung des Faches Christliche Religion liegt maßgeblich zudem beim Land Niedersachsen. Entsprechende Informations- und Fortbildungsveranstaltungen durch die Fachberater*innen Religion werden bald angeboten und sind derzeit in Planung. 

Am RPI laufen darüber hinaus Überlegungen und Planungen für weitere Formate und Angebote rund um den CRU (ggf. auch noch für 2026, ganz sicher aber in 2027!). Sobald hierfür weitere Termine feststehen, werden alle Schulen per Mail benachrichtigt; informieren Sie sich bitte auch über unsere Website.

Derzeit sind jedoch die RPI- Fortbildungen zum CRU im Jahr 2026 am RPI ausgebucht. Wir nehmen Sie dennoch gern auf die Warteliste als Nachrücker*in auf! 
Möglichkeiten, auch bereits jetzt an Angeboten des RPI zum CRU teilzunehmen, bestehen z.Z. zusätzlich z.B. im Grundschulbereich über unsere Online-Formate: RPI Loccum – Digitale Veranstaltungen. Informieren Sie sich auf gern über weitere Angebote unter www.religionsunterricht-in-niedersachsen.de – Fortbildungen.

Stärkung für Konfi- und Jugendgruppen

Testet unser neues Demokratie-Modul und gewinnt tolle Preise! Die Evangelische Jugend in der Landeskirche Hannovers sucht Konfi- und Jugendgruppen, die Lust haben, unser neues Modul zum Thema „Demokratie“ in der Konfiarbeit auszuprobieren. 

Neu im RPI: Stephanie RIese

Stephanie Riese ist die neue Koordinatorin für das Entwicklungsprogramm „Familienorientierte Kirche“.
Wir im RPI freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit ihr. Für ihr neues Wirken und die weiteren Schritte auf dem Weg zu Familienorientierter Kirche wünschen wir ihr wache Blicke, tätige Hände, kluge Perspektiven und natürlich Gottes Segen.

Liebe Stephanie, magst du dich kurz vorstellen?

In den letzten siebeneinhalb Jahren war ich als Diakonin in der Kirchengemeinde Hanstedt im Kirchenkreis Winsen tätig. 
Mit meinem Partner und unseren beiden Kindern lebe ich auf einer Forellenteichwirtschaft in der Nähe von Bispingen in der Lüneburger Heide.
Seit dem 1. Dezember 2025 bin ich Koordinatorin für das Entwicklungsprogramm Familienorientierte Kirche.

Warum hast du dich für diese Tätigkeit entschieden?

Familienorientierung lag mir bereits in meiner vorherigen Stelle am Herzen und ich finde es großartig, dass sie nun so grundlegend von Kirchenkreisen der Landeskirche Hannovers in den Fokus genommen wird und ich diese dabei begleiten darf. Ich hoffe, neben meinen praktischen Erfahrungen aus der Gemeinde einige gute Gedanken aus meinem tätigkeitsbegleitenden Studium einfließen lassen zu können....

Mehr zu Stephanie Riese und zum Entwicklungsprogramm

Perla Pelikan – Unsere Symbolfigur

Im Jubiläumsjahr des Religionspädagogischen Instituts Loccum 2025 gab es viele besondere Momente – einer davon war die feierliche Namensfindung und -gebung unserer Pelikan-Symbolfigur, die seit Kurzem das RPI mit charmanter Präsenz bereichert.

Ihr Name: Perla Pelikan!

Die Namenssuche war ein gemeinschaftliches Projekt, das Herz und Humor vereinte. Beim Abend der Begegnung und im Café Bildung auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag 2025 sowie direkt im RPI sammelten wir zahlreiche kreative Namensvorschläge – von Kindern und Erwachsenen, von Gästen, Mitarbeitenden und Freund*innen des Hauses.

Im Anschluss wurden alle Ideen ausgewertet und es wurde abgestimmt. Das Ergebnis: Perla Pelikan setzte sich durch und wurde zum fröhlichen Botschafter unseres Jubiläumsjahres. Der Name verbindet hohe Wert-Schätzung und Freundlichkeit mit Kompetenz und Tiefe – ganz im Sinne unseres Bildungsverständnisses.

75 Jahre RPI – Bildung mit Herz, Kopf und Flügeln

Die Namensgebung von Perla Pelikan war Teil der Feierlichkeiten rund um „75 Jahre RPI Loccum“. Seit 1949 ist das RPI ein Ort für religiöse Bildung, Begegnung und professionelle Fort- und Weiterbildung für alle religionspädagogischen Berufe. Im Jubiläumsjahr laden wir ein zum Innehalten, Feiern und gemeinsamen Weiterdenken – beim Symposion vom 26.–28. September 2025 unter dem Motto „Zukunft religiöser Bildung“, mit der vierten Jahresausgabe des Loccumer Pelikan und darüber hinaus.

Und Perla? Die hat mittlerweile Nachwuchs bekommen - Pelle! Symbolfiguren mit Persönlichkeit und als kleines Zeichen für das, was wir am RPI großschreiben: Bildung, Gemeinschaft und Teilhabe – was beflügelt und trägt.

Bianca Reineke ist im RPI Loccum für Berufsbildende Schulen und Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Mehr zum Jubiläum und zu unseren Veranstaltungen

Fortbildungen: Anpassung Kosten & Anmelde- und Stornozeitraum

RPI Innenhof2
RPI Innenhof / © Mathias Weber

Auch bei uns wachsen die Kosten, dabei bleiben unsere Tagungen von kirchlicher Seite stark subventioniert.
Ab dem 1.1.2026 erheben wir eine reguläre Tagungsgebühr von 35 Euro.
Aufgrund von geänderter Bedingungen in der Tagungsstätte können kostenfreie Stornierungen ab 2026 bis zu max. 10 Kalendertagen vorher getätigt werden.
Wir bitten um frühzeitige Anmeldung bis spätestens 4 Wochen vor Tagungsbeginn.

Grundsätzliches ab 2026

Aus dem Newsletter der Landeskirche Hannovers 30.6.2026

TOPTHEMA  Hitzewelle trifft Herzenswärme #einfachheiraten

Drei Fragen zur Premiere im Kloster Amelungsborn... an Chr. Nadjé-Wirth, Sup'n des KK Holzminden-Bodenwerder und erste Priorin des ehem. Zisterzienserklosters

Christina-Maria Bammel ist erste Bischöfin in Braunschweig 

Blickwechselpreis 2026 verliehen: Verein „Begegnung – Christen und Juden Niedersachsen“ würdigt Prof. Dr. K. Wengst

Hanns-Lilje-Stiftung Neu im Kuratorium: Kristina Sinn, Kunstpädagogin und Abteilungsleiterin im Sprengel Museum in Hannover

Bewerbungsschluss am 31. August: Förderung für Kulturarbeit in Kirchen durch Landeskirche und Hanns-Lilje-Stiftung

ab 16. September, 18.30 bis 20.30 Uhr, digital „Will ich ein Kind?“ – Reihe „Maybe Baby“ startet

kompletter Newsletter und Archiv

Nachrichten

Mehr als Urlaub: Was Körper und Geist wirklich erholen lässt

Groningen, Hannover (epd). Der Urlaub soll der Erholung dienen. Doch warum benötigen Körper und Geist eigentlich Erholung und wie kann sie gelingen? Der Arbeitspsychologe und Erholungsforscher ...

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"Paulas Fest": Poetischer Blick auf eine große Künstlerin

Worpswede (epd). In der Kunst der Malerin Paula Modersohn-Becker dienen Orangen häufig als Attribut für weibliche Fruchtbarkeit und Schöpfungskraft. Sie gelten als Früchte der Unsterblichkeit und ...

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Holsten: Französisches Social-Media-Verbot ist kein Allheilmittel

Bremen (epd). Die Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt (Brema), Cornelia Holsten, zweifelt an der Wirksamkeit von Social-Media-Verboten für Jugendliche. Der Wunsch, Kinder vor ...

Lesen Sie mehr …

Religion in 90 Sekunden - Religiöses Alltagswissen zum Mitreden

Jede Woche neue Fragen und Themen? Prof. Wolfgang Reinbold ist Beauftragter für Interreligiösen Dialog der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Er hat schon hunderte Videos veröffentlicht, auch auf TikTok und Instagram (sowie bei ProSieben und im Radio etc.). Hier finden Sie die beliebten Reihen Religion in 90 Sekunden und Religionen im Gespräch.

In seinen Büchern "Warum ist der Budda so dick?" und neu "Warum ist Weihnachten am 7. Januar?"  nimmt Prof. Reinbold je 101 Fragen auf und bietet zusätzlich zum Text QR-Codes mit Links zu den Videos.

Aus dem Newsletter der Landeskirche Hannovers 16.6.2026

TOPTHEMA  1.800 Jugendliche beim Landesjugendcamp 

Drei Fragen zur kulturellen Diversität... an Dr. Veronika Eufinger, wissenschaftliche Referentin am Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD

Kirchen beim Tag der Niedersachsen 32 Stände auf der "Kirchenmeile"

Landesbischof in der Kinderkathedrale in der Stiftskirche Wunstorf

ganzhier.de: Spiritualität im Netz - Neues Portal für vielfältige Glaubenserfahrungen und spirituelle Formen

kompletter Newsletter und Archiv

Neuauflage: "Tod - was ist das?"

Das Evangelische Literaturportal hat sein Themenheft mit empfehlenswerten Bilderbüchern über Abschied, Tod und Trauer aktualisiert.
Es Heft wendet sich an alle, die in Kita und Familie, in Gemeinde und Gottesdienst, in Bibliothek und Schule mit Kindern zum Thema Tod ins Gespräch kommen wollen oder überall fragenden Kindern begegnen.

800 JAHRE FRANZ Von ASSISI - Jugend setzt ZEICHEN

Partizipative Kunstaktion von Volker-Johannes Trieb

Ein Stück Holz taucht dort auf, wo Natur fehlt. Am Rand der Straße. Am Pfosten, am Tor, am Zaun. Still. Unaufdringlich. Und genau deshalb wirksam. Es fragt nicht, es fordert nichts. Es ist einfach da – und verändert den Blick.

Dieses Projekt, unterstützt vom Sprengel Osnabrück und der Regionalen Landesschulbehörde Osnabrück, glaubt an den Menschen. An seine Fähigkeit, innezuhalten. Sich zu entscheiden. Nicht perfekt zu sein, aber aufmerksam. Nicht radikal zu verzichten, sondern bewusst zu leben...

Website ein-stück-holz.de

Seele stärken - Aktionsjahr Seelsorge 2026

„Einfach mal alles rauslassen“
Seelsorge ist aus unserer Kirche nicht wegzudenken, hoch akzeptiert und
gewollt. Seelsorge ereignet sich überall: in unseren Kirchen und Gemein-
debüros, im Konfirmand*innenunterricht, auf dem Friedhof und auch als
„Kirche am anderen Ort“ im Hafen, in der Krankenhauskapelle, im Schul-
flur, im Altenheim und auf der Jugendfreizeit.
Eine Mappe beinhaltet viele Anregungen, die auch im Umgang mit Kindern und Jugendlichen in Schule und Gemeinde umfassen.

Projektwebsite der Landeskirche

Basal-perzeptive Materialien für den Religionsunterricht

sinnlich – vielfältig – inklusiv

Die Broschure findet sich als pdf kostenlos im Shop oder als Printversion über das ptz Stuttgart (10,00 Euro, 98 S.).

QUALITÄTSENTWICKLUNG IN DER PRAXIS DES RELIGIONSUNTERRICHTS

Impulse aus dem QUIRU-Projekt

Dieser Band wendet sich an Lehrkräfte, die Religion unterrichten – besonders in Grundschule und Gymnasium, aber auch in anderen Schularten.
Der QUIRU Praxisband als kostenloses eBook (mehr).

Theologisch-religionspädagogische Professionalität

Neues Rahmenkonzept für Aus-, Fort- und Weiterbildung von Religionslehrer*innen

Angesichts der sich drastisch verändernden Kontexte in Kirche, Schule und Gesellschaft wurde der EKD-Text 96 unter dem Titel „Die theologisch-religionspädagogische Professionalität evangelischer Religionslehrer*innen“ vollständig überarbeitet und aktualisiert.
Die überarbeitete Neuauflage des EKD-Texts 96 zur Ausbildung evangelischer Religionslehrkräfte berücksichtigt aktuelle gesellschaftliche und pädagogische Entwicklungen. Professionalität wird als Zusammenspiel von Fachwissen, pädagogischer Kompetenz, persönlicher Haltung und Reflexionsfähigkeit verstanden. Der Text fordert Anpassungen auf allen drei Ebenen der Lehrer*innenbildung ein, damit Religionslehrkräfte als selbstreflektierte, dialogoffene und transparent auftretende Fachleute zu agieren lernen. Ziel ist ein fachlich fundierter und lebensbedeutsamer Religionsunterricht.