Unsere Angebote

Zackiger Start im Klassenzimmer - Vikarin Laura Schwier über ihre ersten Wochen in der Schule

Vier Fragen an Vikarin L. Schwier aus der Landeskirche Schaumburg-Lippe über die Schulphase im Vikariat

Im Rahmen der Vikariatsausbildung gehen die Vikar*innen der Konföderation mehrere Wochen an eine Schule und unterrichten dort Religion. Die Schulphase bietet die Möglichkeit, Unterricht praktisch zu gestalten und pädagogische Erfahrungen zu sammeln – Erfahrungen, die später auch in der Arbeit in der Gemeinde wertvoll sind. Vikarin Laura Schwier, die gemeinsam mit ihren Kolleg*innen im RPI Loccum auf diese wichtige Phase religionspädagogisch und didaktisch vorbereitet wird, freut sich auf ihre Zeit in der Grundschule.

Von der Kanzel ins Klassenzimmer: Was reizt Sie an der Schulphase Ihres Vikariats?

Laura Schwier: Die Schulphase ist für mich eine spannende Gelegenheit, Schule einmal aus einer ganz neuen Perspektive zu erleben. Als Schülerin kenne ich den Alltag im Klassenzimmer, und auch in meinem FSJ saß ich täglich als Hausaufgabenhilfe in der Geflüchtetenhilfe auf der Schulbank. ...

Interview und Foto: Bianca Reineke, Öffentlichkeitsarbeit RPI

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Zur Information: Erlass zur Einführung des Faches Christliche Religion

Das Niedersächsische Kultusministerium hat am 07.04.2026 folgenden Runderlass veröffentlicht: 
Regelungen zur Einführung des Faches Christliche Religion nach evangelischen und katholischen Grundsätzen (Christliche Religion) als Pflichtfach an öffentlichen allgemeinbildenden Schulen des Primarbereichs und des Sekundarbereichs I

Liebe Religionslehrkräfte!

Die hohe Nachfrage nach Fortbildungen und Informationsveranstaltungen zum Christlichen Religionsunterricht noch vor dem Start an den Schulen zeigt Ihr hohes Interesse! Das freut alle Beteiligten an dem neuen Fach sehr! Doch wir als RPI können nicht allein allen Bedürfnissen nach Präsenz-Fortbildungen nachkommen. Die Aufgabe der Implementierung des Faches Christliche Religion liegt maßgeblich zudem beim Land Niedersachsen. Entsprechende Informations- und Fortbildungsveranstaltungen durch die Fachberater*innen Religion werden bald angeboten und sind derzeit in Planung. 

Am RPI laufen darüber hinaus Überlegungen und Planungen für weitere Formate und Angebote rund um den CRU (ggf. auch noch für 2026, ganz sicher aber in 2027!). Sobald hierfür weitere Termine feststehen, werden alle Schulen per Mail benachrichtigt; informieren Sie sich bitte auch über unsere Website.

Derzeit sind jedoch die RPI- Fortbildungen zum CRU im Jahr 2026 am RPI ausgebucht. Wir nehmen Sie dennoch gern auf die Warteliste als Nachrücker*in auf! 
Möglichkeiten, auch bereits jetzt an Angeboten des RPI zum CRU teilzunehmen, bestehen z.Z. zusätzlich z.B. im Grundschulbereich über unsere Online-Formate: RPI Loccum – Digitale Veranstaltungen. Informieren Sie sich auf gern über weitere Angebote unter www.religionsunterricht-in-niedersachsen.de – Fortbildungen.

Abgetaucht in Ideen – die Lernwerkstatt im RPI Loccum

Wer die Treppe in den Keller des RPI hinuntergeht, betritt einen Ort voller Kreativität und religionspädagogischer Energie: die Lernwerkstatt. Seit Februar 2026 – kurz nach ihrem 25-jährigen Jubiläum – weist ein neues, buntes Banner den Weg und macht den Raum noch deutlicher sichtbar.
Unter dem Banner steht ein Teil des Teams: Grundschuldozentin Kreske van Wezel und eine Gruppe von Grundschullehrerinnen, einige erfahrene „alte Hasen“, andere neu dabei. Gemeinsam entwickeln und gestalten sie Ausstellungen, die den Religionsunterricht inspirieren und praxisnahe Impulse für die Grundschule und darüber hinaus bieten.

Das Team: engagiert und ideenreich
Seit vielen Jahren trifft sich ein konfessionsübergreifendes Team zweimal jährlich, um neue Ausstellungen zu konzipieren. Manche sind von Anfang an dabei, andere im Laufe der Zeit dazugestoßen. „Ich wurde angesprochen: ‚Komm doch, du passt so gut ins Team!‘, so ging es mehreren von uns“, berichtet eine Teilnehmerin.
An einem Wochenende Ende Februar entstehen neue Ideen, Konzepte werden weiterentwickelt und praktische Impulse für kommende Themen erarbeitet. Auch eine junge Kollegin ist erstmals dabei und bereichert die Runde mit frischen Perspektiven.

Freiheit und Zukunft – Impulse für den CRU
Die nächste Ausstellung widmet sich dem Kompetenzbereich „Freiheit und Zukunft“ aus den neuen Kerncurricula für das neue Fach Christliche Religion“ in der Grundschule.
Typisch für die Lernwerkstatt sind interaktive Stationen, die zum Ausprobieren und Weiterdenken einladen. Viele Anregungen lassen sich direkt in die eigene Unterrichtspraxis übertragen. Ab September steht die neue Ausstellung allen Besucher*innen in Loccum offen. ...

Fotos: Bianca Reineke, Kreske van Wezel Text: Bianca Reineke, Öffentlichkeitsarbeit

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Impulsgeber*innen für religiöse Bildung in der Kita feiern den Abschluss ihrer Langzeitfortbildung

Viele pädagogische Fachkräfte kennen die Fragen, die den Ausgangspunkt dieser Fortbildung bildeten: Wie nehmen wir die großen Fragen und Themen der Kinder auf, die mitten im Alltag auftauchen? Wie erzählen wir biblische Geschichten so, dass sie nicht nur gehört, sondern erlebt werden? Und wie gestaltet man religiöse Bildung in einer evangelischen Kita, in der Kinder und Familien mit ganz unterschiedlichen religiösen Bezügen zusammenkommen?

Die religionspädagogische Langzeitfortbildung bot Raum, diese und viele andere Fragen nicht nur theoretisch zu diskutieren, sondern sie praktisch zu erproben. Der Kurs wird gemeinsam vom Diakonischen Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen (DWiN) und dem Religionspädagogischen Institut Loccum (RPI) durchgeführt. Die Teilnehmenden setzen sich mit kindgerechten Zugängen zu Religion auseinander, reflektieren ihre eigene Haltung und entwickeln Methoden, die im Kita-Alltag tragfähig sind. Dabei geht es immer wieder darum, wie religiöse Bildung heute aussehen kann: dialogisch, wertschätzend, kreativ und nah an den Lebenswelten der Kinder.

Der Abschluss der Langzeitfortbildung wurde mit einem lebendigen Gottesdienst gefeiert, den die Absolvent*innen vorbereitet hatten. Anschließend erhielten die Teilnehmenden in einem feierlichen Rahmen ihre Zertifikate vom Diakonischen Werk und vom RPI Loccum.

Nicole Rüter vom Diakonischen Werk und Gert Liebenehm-Degenhard vom RPI gingen ebenfalls nicht leer aus. Der Kurs überreichte mit Augenzwinkern ein eigens auf die beiden Kursleitungen zugeschnittenes Bilderbuch „Gert und Nicole erzählen die Welt“. ...

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Stärkung für Konfi- und Jugendgruppen

Testet unser neues Demokratie-Modul und gewinnt tolle Preise! Die Evangelische Jugend in der Landeskirche Hannovers sucht Konfi- und Jugendgruppen, die Lust haben, unser neues Modul zum Thema „Demokratie“ in der Konfiarbeit auszuprobieren. 

Berufen. Vernetzt. Gestärkt. – Vokationstagung 16.–18. Februar 2026

Zur Vokationstagung im RPI Loccum vom 16. bis 18. Februar kamen Lehrkräfte aus allen Schulformen und Regionen Niedersachsens und den Kirchen der Konföderation zusammen. Eine Vokation ist die kirchliche Bestätigung der evangelischen Religionslehrkräfte zur Erteilung von Religionsunterricht.

Raus aus der Bubble – rein in die Vielfalt der Konföderation

Da tagten junge Religionslehrerinnen aus Grundschulen neben Kolleginnen aus Realschulen und Gymnasien. Da traf ländlicher Raum auf städtische Systeme. Da wurde neu bewusst, dass es kleine Kollegien mit sechs Lehrkräften ebenso gibt wie große Schulen mit über hundert Kolleg*innen. Diese Vielfalt war nicht nur organisatorischer Rahmen, sondern inhaltlicher Gewinn.

Viele beschrieben den Perspektivwechsel als besonders wertvoll. „Es tat gut, die eigenen Themen einmal in einem größeren Zusammenhang zu sehen, andere Sorgen zu hören und zu merken, dass Herausforderungen geteilt werden – wenn auch unter ganz unterschiedlichen Bedingungen“, so Anna Louisa Hundertmark, die an der Theodor-Heuss-Realschule in Hameln unterrichtet.

„Wir kamen endlich mal raus aus der eigenen ‚Bubble‘, hinein in ein Gespräch über Schule, Kirche und Gesellschaft – Themen, die uns alle betreffen“, ergänzt Onno Rüther vom Gymnasium Buxtehude Süd. Gerade diese Weite hat die Tagung geprägt. ...

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Neu im RPI: Stephanie RIese

Stephanie Riese ist die neue Koordinatorin für das Entwicklungsprogramm „Familienorientierte Kirche“.
Wir im RPI freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit ihr. Für ihr neues Wirken und die weiteren Schritte auf dem Weg zu Familienorientierter Kirche wünschen wir ihr wache Blicke, tätige Hände, kluge Perspektiven und natürlich Gottes Segen.

Liebe Stephanie, magst du dich kurz vorstellen?

In den letzten siebeneinhalb Jahren war ich als Diakonin in der Kirchengemeinde Hanstedt im Kirchenkreis Winsen tätig. 
Mit meinem Partner und unseren beiden Kindern lebe ich auf einer Forellenteichwirtschaft in der Nähe von Bispingen in der Lüneburger Heide.
Seit dem 1. Dezember 2025 bin ich Koordinatorin für das Entwicklungsprogramm Familienorientierte Kirche.

Warum hast du dich für diese Tätigkeit entschieden?

Familienorientierung lag mir bereits in meiner vorherigen Stelle am Herzen und ich finde es großartig, dass sie nun so grundlegend von Kirchenkreisen der Landeskirche Hannovers in den Fokus genommen wird und ich diese dabei begleiten darf. Ich hoffe, neben meinen praktischen Erfahrungen aus der Gemeinde einige gute Gedanken aus meinem tätigkeitsbegleitenden Studium einfließen lassen zu können....

Mehr zu Stephanie Riese und zum Entwicklungsprogramm

Gott nimmt anders Maß!

25 Jahre Lernwerkstatt – und aktuelle Ausstellung zu „Fair-Gleichnissen“

Etwas verborgen, im Keller des RPI Loccum, liegt ein echter Schatz: Die Lernwerkstatt. Seit nunmehr 25 Jahren ist sie ein Ort voller Ideen, vielfältiger religionspädagogischer Impulse und immer neuer Inspirationen. Wer sie betritt, spürt sofort: Hier wird mit Herz, Kreativität und Leidenschaft gearbeitet.

Die Lernwerkstatt bietet eine beeindruckende Fülle an Materialien und Methoden rund um die Religionspädagogik.

Halbjährlich entsteht eine neue Ausstellung – entwickelt und gestaltet von einem engagierten Team aus rund 15 Religionslehrkräften. Einige von ihnen sind seit der ersten Stunde dabei, andere kamen im Laufe der Jahre dazu. Alle eint die Freude daran, Religion lebendig und anschaulich zu vermitteln. Detailverliebt und mit einem sicheren Gespür für die Anliegen der Unterrichtspraxis bringen sie Impulse ein, die erprobt, sofort umsetzbar und zugleich inspirierend sind.

Begleitet wird das Lernwerkstatt-Team traditionell durch die Dozentin für den Bereich Grundschule am RPI Loccum. Diese Rolle hatte im Gründungs-Jahr 2000 Lena Kuhl. Auf sie folgten Beate Peters und anschließend Lena Sonnenburg. Seit kurzem liegt die Begleitung in den kompetenten Händen von Kreske van Wezel.

Der 25. Geburtstag der Lernwerkstatt wurde zum Anlass genommen, das Team mit einer kleinen Feier und einem ganz besonderen Dankeschön zu würdigen: einem eigens gestalteten Zollstock mit dem Satz „Bei Gott wird anders gemessen.“ Ein Symbol für den Blickwinkelwechsel, der Religionsunterricht und besonders die Lernwerkstatt seit jeher prägt....

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Religion in 90 Sekunden

Jede Woche neue Fragen und Themen? Prof. Wolfgang Reinbold ist Beauftragter für Interreligiösen Dialog der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Er hat schon über 200 Videos veröffentlicht, zuletzt auch auf TikTok und Instagram (sowie bei ProSieben und im Radio). In gut einer Minute bringt er Erhellendes auf den Punkt.

In seinen Büchern "Warum ist der Budda so dick?" und nun "Warum ist Weihnachten am 7. Januar?"  nimmt Prof. Reinbold 101 Fragen auf und bietet zusätzlich zum Text QR-Codes mit Links zu den Videos.
Die schön gestalteten Büchern sind auch als Geschenke gut geeignet. 

zu den Videos

Theologisch-religionspädagogische Professionalität

Neues Rahmenkonzept für Aus-, Fort- und Weiterbildung von Religionslehrer*innen

Angesichts der sich drastisch verändernden Kontexte in Kirche, Schule und Gesellschaft wurde der EKD-Text 96 unter dem Titel „Die theologisch-religionspädagogische Professionalität evangelischer Religionslehrer*innen“ vollständig überarbeitet und aktualisiert.
Die überarbeitete Neuauflage des EKD-Texts 96 zur Ausbildung evangelischer Religionslehrkräfte berücksichtigt aktuelle gesellschaftliche und pädagogische Entwicklungen. Professionalität wird als Zusammenspiel von Fachwissen, pädagogischer Kompetenz, persönlicher Haltung und Reflexionsfähigkeit verstanden. Der Text fordert Anpassungen auf allen drei Ebenen der Lehrer*innenbildung ein, damit Religionslehrkräfte als selbstreflektierte, dialogoffene und transparent auftretende Fachleute zu agieren lernen. Ziel ist ein fachlich fundierter und lebensbedeutsamer Religionsunterricht. 

Robert Rathke – Vikar zwischen Klassenzimmer, Kanzel und Football

Robert Rathke kennt viele Seiten des beruflichen Lebens: Die Universität, das Klassenzimmer, die Bundeswehr und die Kirche. Der 32-Jährige absolviert derzeit seine Schulphase im Vikariat der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers und unterrichtet Religion an der katholischen Haupt- und Realschule Albertus-Magnus in Hildesheim. Für ihn ist das mehr als eine Pflichtübung:
„In der Schule kann ich jungen Menschen begegnen, ihnen zuhören und sie in ihrer Lebenswirklichkeit ernst nehmen. Das ist eine große Chance.“

Ursprünglich hatte Rathke einen anderen Weg eingeschlagen. Nach dem Abitur begann er 2013 ein Studium in Hildesheim mit den Fächern Wirtschaft und Geschichte für das Realschullehramt. 2017 reiste er erstmals nach Israel und Palästina – ein prägendes Erlebnis, das ihn tief berührte und ihn zur späteren Teilnahme am Theologischen Studienjahr in Jerusalem motivierte. Auch der Kontakt zu der damaligen Hildesheimer Hochschulpastorin bewegte ihn. Sie meldete ihn zur Lektorenausbildung an, welche in ihm den Wunsch wachsen ließ, Theologie zu studieren.

„Da hat ein Feuer in mir gebrannt, das ich nicht mehr losgeworden bin“, erinnert er sich. 2018 nahm er das Theologiestudium in Göttingen auf; parallel dazu absolvierte er eine Offiziersausbildung bei der Bundeswehr.

Heute brennt er für die Kirche und die Menschen vor Ort. ...

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Resonanzen begehen und Zuversicht gestalten. 75 Jahre RPI Loccum: Jubiläum mit starken Impulsen für die Zukunft

Symposion, Kunst, Musik und feierlicher Gottesdienst prägten das Festwochenende

Das Religionspädagogische Institut Loccum der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers beging am Wochenende vom 26. bis 28.09.2025 sein 75-jähriges Bestehen mit einem vielfältigen Symposium. Unter dem Titel „Religiöse Bildung für die Zukunft: Resonanz. Transformation. Zuversicht.“ kamen rund 130 Menschen aus Kirche, Schule, Universität in Loccum zusammen.
Mit den Aufgaben und Themen, welche das RPI auch im Auftrag der Konföderation gestaltet, versteht sich das Aus-, Fort- und Weiterbildungsinstitut seit 75 Jahren als Impulsgeber für religionspädagogische Entwicklungen. Das Jubiläum wurde zum Anlass, fachlichen Input und Austausch, Vernetzung und Feiern an einem traditionsreichen Lern- und Begegnungsort zu ermöglichen.

Lebendige Vorträge und angeregte Diskussionen
Zum Auftakt charakterisierte Rektorin Silke Leonhard das RPI Loccum als Gewächshaus: „Bildung braucht Religion – Religion braucht Bildung. Ohne gesunde Pflanzenzucht hätte religiöse Bildung wenig nahrhafte Lebens-Mittel und Kirche wäre arm.“
Zu den Redner:innen zählte Ulrich Schnabel, der mit seinem Vortrag „Religion als Resonanzerfahrung“ die Keynote der Tagung gestaltete.
Weitere Referent:innen waren u.a. EKD-Vizepräsident Stephan Schaede, die universitären Religionspädagog:innen Ulrike Witten (München), Michael Domsgen (Halle), Marcell Saß (Marburg), Konstantin Lindner (Bamberg) und Bernd Schröder (Göttingen) sowie Kerstin Gäfgen-Track (Landeskirchenamt und Konföderation), Miriam Heuermann (Service Agentur Landeskirche) und Katrin Gladen (Bistum Hildesheim). Ihre Beiträge wurden als lebendig, inspirierend und diskussionsfreudig wahrgenommen und führten zu anregenden Gesprächen der Teilnehmenden. Auch die gut besuchten Workshops der Dozent*innen des RPI standen im Zeichen intensiven Austauschs. ...

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Perla Pelikan – Unsere Symbolfigur hat einen Namen!

Im Jubiläumsjahr des Religionspädagogischen Instituts Loccum 2025 gab es viele besondere Momente – einer davon war die feierliche Namensfindung und -gebung unserer Pelikan-Symbolfigur, die seit Kurzem das RPI mit charmanter Präsenz bereichert.

Ihr Name: Perla Pelikan!

Die Namenssuche war ein gemeinschaftliches Projekt, das Herz und Humor vereinte. Beim Abend der Begegnung und im Café Bildung auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag 2025 sowie direkt im RPI sammelten wir zahlreiche kreative Namensvorschläge – von Kindern und Erwachsenen, von Gästen, Mitarbeitenden und Freund*innen des Hauses.

Im Anschluss wurden alle Ideen ausgewertet und es wurde abgestimmt. Das Ergebnis: Perla Pelikan setzte sich durch und wurde zum fröhlichen Botschafter unseres Jubiläumsjahres. Der Name verbindet hohe Wert-Schätzung und Freundlichkeit mit Kompetenz und Tiefe – ganz im Sinne unseres Bildungsverständnisses.

75 Jahre RPI – Bildung mit Herz, Kopf und Flügeln

Die Namensgebung von Perla Pelikan war Teil der Feierlichkeiten rund um „75 Jahre RPI Loccum“. Seit 1949 ist das RPI ein Ort für religiöse Bildung, Begegnung und professionelle Fort- und Weiterbildung für alle religionspädagogischen Berufe. Im Jubiläumsjahr laden wir ein zum Innehalten, Feiern und gemeinsamen Weiterdenken – beim Symposion vom 26.–28. September 2025 unter dem Motto „Zukunft religiöser Bildung“, mit der vierten Jahresausgabe des Loccumer Pelikan und darüber hinaus.

Und Perla? Die bleibt! Als Symbolfigur mit Persönlichkeit und als kleines Zeichen für das, was wir am RPI großschreiben: Bildung, Gemeinschaft und Teilhabe – was beflügelt und trägt.

Bianca Reineke ist im RPI Loccum für Berufsbildende Schulen und Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Mehr zum Jubiläum und zu unseren Veranstaltungen

Neuauflage: "Tod - was ist das?"

Das Evangelische Literaturportal hat sein Themenheft mit empfehlenswerten Bilderbüchern über Abschied, Tod und Trauer aktualisiert.
Es Heft wendet sich an alle, die in Kita und Familie, in Gemeinde und Gottesdienst, in Bibliothek und Schule mit Kindern zum Thema Tod ins Gespräch kommen wollen oder überall fragenden Kindern begegnen.

Unser Online-Shop ist wieder online!

Nach der technischen Umstellung finden Sie unsere Veröffentlichungen im großen Online-Shop der Landeskirche.
Bei Fragen wenden Sie sich gern an Katja.Kunsemueller@evlka.de.

Fortbildungen: Anpassung Kosten & Anmelde- und Stornozeitraum

RPI Innenhof2
RPI Innenhof / © Mathias Weber

Auch bei uns wachsen die Kosten, dabei bleiben unsere Tagungen von kirchlicher Seite stark subventioniert.
Ab dem 1.1.2026 erheben wir eine reguläre Tagungsgebühr von 35 Euro.
Aufgrund von geänderter Bedingungen in der Tagungsstätte können kostenfreie Stornierungen ab 2026 bis zu max. 10 Kalendertagen vorher getätigt werden.
Wir bitten um frühzeitige Anmeldung bis spätestens 4 Wochen vor Tagungsbeginn.

Grundsätzliches ab 2026

Aus dem Newsletter der Landeskirche Hannovers 14.4.2026

TOPTHEMA Gottes Segen weitergeben 

Drei Fragen zu Kirche und Ganztag...  an OLKR Dr. Kerstin Gäfgen-Track, Leiterin der Bildungsabteilung im Landeskirchenamt 
    
Pfingsten: Fest der Verständigung 
#VerständigungsOrte als Gemeinden feiern

Förderung von kirchlicher Kulturarbeit durch Landeskirche Hannovers und die Hanns-Lilje-Stiftung. Bewerbung bis zum 31.08.2026 

16.2, 18 Uhr, Klosterkirche Marienwerder, „Farben der Hoffnung“: Margot Käßmann liest aus neuem Buch

22. April, 12.30 bis 13.30 Uhr, online, Toolbox „Mitglieder im Blick“ kennenlernen

Auswahl weiterer Newsletter

800 JAHRE FRANZ Von ASSISI - Jugend setzt ZEICHEN

Partizipative Kunstaktion von Volker-Johannes Trieb

Ein Stück Holz taucht dort auf, wo Natur fehlt. Am Rand der Straße. Am Pfosten, am Tor, am Zaun. Still. Unaufdringlich. Und genau deshalb wirksam. Es fragt nicht, es fordert nichts. Es ist einfach da – und verändert den Blick.

Dieses Projekt, unterstützt vom Sprengel Osnabrück und der Regionalen Landesschulbehörde Osnabrück, glaubt an den Menschen. An seine Fähigkeit, innezuhalten. Sich zu entscheiden. Nicht perfekt zu sein, aber aufmerksam. Nicht radikal zu verzichten, sondern bewusst zu leben...

Website ein-stück-holz.de

Seele stärken - Aktionsjahr Seelsorge 2026

„Einfach mal alles rauslassen“
Seelsorge ist aus unserer Kirche nicht wegzudenken, hoch akzeptiert und
gewollt. Seelsorge ereignet sich überall: in unseren Kirchen und Gemein-
debüros, im Konfirmand*innenunterricht, auf dem Friedhof und auch als
„Kirche am anderen Ort“ im Hafen, in der Krankenhauskapelle, im Schul-
flur, im Altenheim und auf der Jugendfreizeit.
Eine Mappe beinhaltet viele Anregungen, die auch im Umgang mit Kindern und Jugendlichen in Schule und Gemeinde umfassen.

Projektwebsite der Landeskirche

Nachrichten

Neue Meldestelle für queerfeindliche Übergriffe

Osnabrück (epd). Das Land Niedersachsen hat eine Melde- und Informationsstelle Queerfeindlichkeit (MIQ) eingerichtet. Ab sofort können Betroffene sich dort Hilfe holen und queerfeindliche Vorfälle ...

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Heinig: Kirchen und AfD betrachten sich gegenseitig als inkompatibel

Göttingen (epd). Der Göttinger Staats- und Kirchenrechtler Hans Michael Heinig sieht im Programm der AfD für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt eine Abkehr von bisherigen Prinzipien. Das Programm ...

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Fake-Accounts von Bischof Wilmer aufgetaucht

Hannover, Hildesheim (epd). Auf Social-Media-Kanälen sind in den vergangenen Tagen Fake-Profile des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Heiner Wilmer aufgetaucht. „Bei Instagram ...

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BNE in der gymnasialen Oberstufe - Online

Der neue Orientierungsrahmen Globale Entwicklung vereint Perspektiven aus Schule, Bildungsverwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft für die konzeptionelle wie auch inhaltliche Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Dabei wird die besondere Bedeutung zukunftsorientierter Bildung mit globaler Perspektive deutlich, wenn sie im Unterricht und in der Schule, bei der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften oder für die Entwicklung von Bildungsplänen und deren Umsetzung berücksichtigt wird.

Die Autor*innen werden die übergeordneten Kapitel sowie die 17 fächerbezogenen Kapitel vorstellen, inkl. Umsetzungsbeispielen für den Unterricht. Die Online-Workshops finden vom 2.12.2025 bis zum 30.6.2026 immer dienstags von 16:15 bis 17:30 Uhr statt

zur Website von Engagement Global

Basal-perzeptive Materialien für den Religionsunterricht

sinnlich – vielfältig – inklusiv

Die Broschure ist als pdf kostenlos zu lesen oder über das ptz Stuttgart zu beziehen. Sie wird bald auch in der Verkaufsstelle des RPI für 10,00 Euro (98 S.) erhältlich sein.

QUALITÄTSENTWICKLUNG IN DER PRAXIS DES RELIGIONSUNTERRICHTS

Impulse aus dem QUIRU-Projekt

Dieser Band wendet sich an Lehrkräfte, die Religion unterrichten – besonders in Grundschule und Gymnasium, aber auch in anderen Schularten.
Der QUIRU Praxisband als kostenloses eBook (mehr).

Aus dem Newsletter der Landeskirche Hannovers 24.3.2026

TOPTHEMA Startklar für den Ganztag? 

Drei Fragen zu betroffenensensiblen Gottesdiensten... an Annette Buschmann, engagiert in der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in Kirchen.

Hilfe für Notleidende im Libanon - Landeskirche Hannovers beteiligt sich mit 50.000 Euro 

Gedenkstätte Bergen-Belsen: „Spring School" für internationale Jugendliche

„ganz schön (un)fair“ - inklusive Kurzfilme zur Gerechtigkeit geehrt 

22. bis 24. April, Akademie Loccum: Gegen die Normalisierung von Rechtsextremismus einsetzen

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